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Begriff Definition
Access Point

Ein Access-Point -auch Wirless Access Point genannt- heißt zu Deutsch nichts anderes als Funkzugangsknoten. Dies ist auch die Aufgabe, die dem Access Point (kurz AP oder WAP) in einem WLAN-Netzwerk zukommt. Der Access Point arbeitet dabei im kabellosen Netzwerk ähnlich wie ein Switch oder eine Bridge in einem kabelgebundenen Netzwerk und vermittelt die Daten zwischen den einzelnen Geräten im WLAN Netzwerk. Heute sind Access Points häufig als Kombigeräte zusammen mit DSL-Modems oder DSL-Routern zu finden. Diese werden dann üblicherweise als WLAN-DSL-Modem oder WLAN-DSL-Router bezeichnet und dienen als Brücke zwischen dem Internet und dem lokalen WLAN Netzwerk.

Adhoc Modus

Der Adhoc Modus ist ein Betriebsmodus von WLAN Netzwerken, bei denen keine Station als Access Point fungiert, sondern alle Stationen und WLAN Adapter gleichwertig sind. Der Vorteil des Adhoc Modus ist, dass sich so schnell und ohne großen Aufwand WLAN Netze aufbauen lassen. Die Voraussetzungen beim Adhoc Modus sind aber trotzdem nahezu gleich mit denen von WLANs im Infrastrukturmodus. So müssen beispielsweise alle Stationen den gleichen Netzwerknamen - SSID oder Service Set Identifier- und übereinstimmende Verschlüsselungseinstellungen aufweisen. Das es aber keine zentrale Instanz gibt, wie z.B. den Access Point bei WLANs im Infrastrukturmodus, müssen die koordinierenden Funktionen von den Endgeräten selber übernommen werden. Zudem ist ein Routing, also ein Weiterleiten von Paketen nicht vorgesehen, weshalb der Adhoc Modus in der Regel auch nur in Netzen mit einer geringen Anzahl von Teilnehmern verwendet wird.

ADSL

Die englische Abkürzung ADSL steht für Asymmetric Digital Subscriber Line und kann im Deutschen mit asymmetrischer, digitaler Teilnehmer-Anschluss übersetzt werden. Diese Art der Anschlusstechnik ist die zurzeit am häufigsten verwendete Art in Deutschland. Die Zielsetzung von ADSL bestand darin, basierend auf einer vorhandenen Telefonleitung einen DSL-Anschluss zu realisieren, ohne dabei die Festnetztelefonie zu beeinträchtigen. Gleichzeitig sollte den ungleichen (asymmetrischen) Bedürfnissen von Privatkunden nach höheren Empfangs- und Senderaten nachgekommen werden. Dies bedeutet in der Praxis ungleiche Datenraten beim Upload sowie Download. Die Downloadgeschwindigkeit ist z.B. ein Indikator wie lange eine Internetseite geladen wird (Zeitspanne bis zur fertigen Darstellung der Seite). Im Gegensatz dazu gibt der Upload z.B. die Geschwindigkeit zum Versenden einer E-Mail an.

Anschlussbereich

Ein Anschlussbereich (kurz ASB) kennzeichnet einen Bereich zwischen der Vermittlungsstelle und dem Teilnehmer. In Deutschland gibt es aktuell fast überall einen Telefon-Anschluss, dies hat aber nicht zu Folge, dass es auch überall einen DSL-Anschluss gibt. Hierfür müssen die analogen Daten an einem Umwandlungsknotenpunkt in digitale Daten transferiert werden. Voraussetzung hierfür ist, dass keine weiten Entfernungen überbrückt werden müssen, da sonst die Geschwindigkeit erheblich reduziert wird. 

Wir empfehlen Ihnen die Verfügbarkeit von DSL im Vorfeld zu überprüfen. Viele Anbieter bieten einen kostenlosen Verfügbarkeitscheck auf ihren Webseiten an. Einen Link zu dem Verfügbarkeitscheck der Anbieter finden in dem Menüpunkt: DSL Verfügbarkeit

Anschlusspreis

Der Anschlusspreis oder Bereitstellungspreis gibt an, welchen einmaligen Preis ein Kunde an einen Telekommunikationsanbieter zu entrichten hat, damit ein Anschluss abgeschlossen bzw. eingerichtet werden kann. Die Höhe des Anschlusspreises ist dabei vom Anbieter abhängig und kann zwischen 19,99 € und 99,90 € betragen. Oftmals werben Telekommunikationsanbieter mit speziellen Aktionen, dass der Anschlusspreis entfällt wenn online abgeschlossen wird oder ein bestimmter Vertrag gewählt wird.

Bandbreite

Der technische Begriff Bandbreite (kurz B) beschreibt die Differenz von zwei Frequenzen, in dem ein System ohne übermäßige Dämpfung übertragen kann. Diese Frequenzen sind Bestandteil eines kontinuierlich zusammenhängenden Frequenzbereiches, auch Frequenzband genannt. Die mathematische Formel zu Berechnung der Frequenzbandbreite berechnet sich wie folgt: B = f2 − f1 Die angeführten Formelzeichen stehen dabei für eine untere (f1) sowie eine obere (f2) Grenzfrequenz. Die Bandbreite wird in Hz gemessen.

Heute wird der Bandbreite häufig in Zusammenhang mit Telekommunikation und Digitaltechnik gebracht. In diesem Zusammenhang ist mit Bandbreite die Datenmenge gemeint, die sich innerhalb einer gewissen Zeitspanne über ein Medium innerhalb 1 Sekunde übertragen lässt. Der korrekte Begriff für die Datenmenge lautet Datenübertragungsrate.

Basisanschluss

Ein Basisanschluss bezeichnet einen herkömmlichen Telefonanschluss von der T-Com, der zusätzlich zu einem DSL-Paket erforderlich ist. Für ein DSL-Paket von T-Home sowie Congstar ist ein T-Com Anschluss Grundvoraussetzung um dieses nutzen zu können. Dabei ist allerdings unerheblich ob es sich um einen analogen oder eine IDSN-Anschluss handelt. Anbieter wie Arcor, Alice und Versatel besitzen eigene Netze, wodurch diese einen eigenen Telefonanschluss anbieten. Im Gegensatz dazu nutzen Anbieter wie 1 & 1, Tele2, Freenet, Strato und o2 Voice over IP, wodurch gänzlich auf einen Telefonanschluss verzichtet werden kann. Hier empfehlen wir Ihnen einen DSL-Anschluss mit einer Bandbreite von mindestens DSL 6000 oder höher.

Bit

Der englische Begriff Bit (binary digit) findet Verwendung in der Informatik sowie Nachrichtentechnik und bezeichnet die kleinste Informationseinheit die ein Computer darstellen kann. Ein Bit besitzt zwei möglich Zustände 0 und 1. Technisch wird ein Bit oftmals durch anliegender Spannung und nicht anliegender Spannung realisiert, d.h. Strom fließt – Strom fließt nicht.

Breitbandanschluss

Im Gegensatz zur Schmalbandtechnik wie Telefonmodem oder IDSN verbirgt sich hinter dem Begriff Breitbandanschluss bzw. Breitbandzugang ein verhältnismäßig schneller Zugang zum Internet. Ein Boom für Breitbandzugänge setzte zur Jahrtausendwende ein, indem sehr viele Neuabschlüsse registriert wurden. Aufgrund der mittlerweile attraktiven Angebote sowie seiner hohen Übertragungsrate, werden Breitbandanschlüsse immer beliebter. Im Privatkundenbereich sind mittlerweile Anschlüsse bis zu 16000 MBit/s und auf Wunsch auch darüber hinaus möglich.

Ein Breitbandanschluss kann dabei von verschiedenen Anbietern bezogen werden, die sich in der verwendeten Technologie unterscheiden. Am häufigsten werden Breitbandanschlüsse über das Telefonnetz bezogen. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit einen Breitbandanschluss über Kabel, Satellit, Steckdose oder mobil einzurichten.

Aufgrund zahlreicher Alternativen empfehlen wir Ihnen die Verfügbarkeit von DSL im Vorfeld zu überprüfen und die verschiedenen Angebote zu prüfen, um für Sie das beste Angebot zu ermitteln.

Browser

Ein Browser oder auch Webbrowser, englisch für schmökern, umsehen, ist ein Programm zum Betrachten von Dokumenten und Daten. Die meisten Anwender benutzen den Browser um Webseiten im Internet zu betrachten. Neben dem Betrachten können Webseiten können mit einem Browser auch multimediale Inhalte wie z.B. Grafiken, Bilder, Musik und Videosequenzen dargestellt werden.

Marktführer im Bereich Browser ist seit Jahren der Internet Explorer von Microsoft. Allerdings gibt es mittlerweile starke Konkurrenten, die dem Internet Explorer den Markt streitig machen: Mozilla Firefox, Apple Safari, Opera, Google Chrome und viele mehr… Die Hersteller aktualisieren ihre Browser regelmäßig, da gerade durch das Surfen im Internet häufig Angriffe durch Spyware, Adware und Viren auf den heimischen PC erfolgen.

DNS

DNS steht für Domain Name System und stellt einen der wichtigsten Dienste im heutigen Internet dar. Dieses System ist dabei auf tausende weltweit verteilte Server aufgeteilt. Dabei ist der Dienst als hierarchischer Verzeichnisdienst aufgebaut, der wiederum in einzelne Zonen aufgeteilt ist (.de, .net, .com, ...).
Die Hauptaufgabe des Systems ist die Auflösung und Umwandlung der Domainnamen, die beispielsweise in der Adresszeile des Browsers eingegeben werden, in IP Adressen. Dies ist notwendig, da im Internet die Zielrechner auf technischer Seite durch die als IP Adressen bezeichneten Zahlenkolonnen lokalisiert werden. Das DNS ist also so zu sagen mit einem Telefonbuch vergleichbar, das einem Namen eine Nummer zuordnet.

Downstream

Downstream, Download oder Downlink beschreibt das Downloaden von Daten. Hierbei ist häufig besonders die in Megabit pro Sekunde oder Kilobit pro Sekunde gemessene Geschwindigkeit des Downstreams von Interesse. Denn je schneller der Downstream ist, umso schneller ist zumindest in vielen Fällen theoretisch der Download beendet. Übliche Downstream Raten sind bei DSL Geschwindigkeiten von bis zu 1 Mbit pro Sekunde bis hin zu maximalen 16 Mbit pro Sekunde. Schneller geht es beispielsweise noch mit VDSL. Die individuelle Downstream Geschwindigkeit hängt jedoch zumindest bei DSL und VDSL vom jeweiligen Anschluss ab.

DSL
Die Abkürzung DSL steht für Digital Subscriber Line und kann im Deutschen übersetzt werden mit digitalem Teilnehmeranschluss. Hierbei handelt es sich um eine digitale Breitband-Verbindung über das herkömmliche Telefonnetz, wodurch sehr schnelle Internet-Verbindungen realisiert werden können. Der Unterschied von DSL zu einer Internetverbindung über analoge Telefonanschlüsse oder ISDN besteht in dem weitaus größeren Frequenzbereich von DSL. Ein Nachteil dieses großen Frequenzbereiches besteht allerdings in der verminderten Reichweite. Im Privatkundenbereich wird vorwiegend ADSL (asymmetrische Datenübertragung) verwendet, wodurch DSL parallel mit einem normalen Telefon, Fax, etc. verwendet werden kann.

Obwohl DSL heute ein üblicher Begriff für einen Breitbandinternetzugang darstellt, gibt es drei verschiedene Arten von DSL:

- ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line): Dies ist die im Moment am häufigsten verwendete Anschlusstechnik im privaten Bereich für Breitbandanschlüsse. Dabei sind die Übertragungsraten im Upstream sowie Downstream unterschiedlich.

- SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line): Hierbei handelt es sich um eine symmetrische Datenübertragung, d.h. beide Übertragungsraten sind gleich.

- HDSL (High Data Rate Digital Subscriber Line)und VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line): Diese beiden Verfahren beschreiben eine besonder schnelle Art der asymmetrischen Datenübertragung über herkömmliche Telefonleitungen.

In Deutschland ist DSL noch nicht an jedem Standort verfügbar. Die Verfügbarkeit von DSL hängt von verschiedenen Faktoren wie z.B. Länge der Leitung zwischen Teilnehmer und Vermittlungsstellt, Durchmesser der Leitung, Anzahl anderer DSL-Teilnehmer im Anschlussgebiet, etc. ab. Aus diesem Grund steigt das Interesse an alternativen Zugangsarten, wie z.B. Internetzugang über Satellit oder mobilem Internet über HSDPA, UMTS oder EDGE.
DSL 16000

DSL 16000 Anschlüsse besitzen Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 16384 kBit/s beim Herunterladen von Daten sowie bis zu 800-1024 kBit/s beim Hochladen von Daten. Die Uploadraten sind dabei vom jeweiligen DSL-Anbieter abhängig und bewegen sich zwischen 800-1024 kBit/s. Aktuell werden diese Übertragungsraten nur von Kabel-DSL-Anschlüssen übertroffen. Ein DSL 16000 Anschluss bietet bei nahezu allen Arten von multimedialen Inhalten im Haushalt, wie z.B. Video-on-Demand eine hohe Qualität. Dieser Highspeed-Anschluss ermöglicht auch das surfen mehrerer User innerhalb eine Netzwerks ohne das Performanceschwankungen auftreten.

DSL 2000

Ein DSL 2000 Anschluss stellt für die meisten Anwendungen eine ausreichende Bandbreite zu Verfügung. Für viele DSL-Einsteiger ist ein DSL 2000 Anschluss eine preisgünstige Alternative um im Internet zu surfen. Das surfen auf verschiedenen Webseiten inklusiver der Nutzung verschiedener Service ist uneingeschränkt möglich - multimediale Inhalte sind nur begrenzt möglich. Kleine Videoclips auf Youtube, etc. laufen in der Regel recht ordentlich. Im Gegensatz dazu treten bei live gestreamten Filmen Probleme mit der Performance oder der Qualität auf. Dies trifft auch auf Online-Games zu, die über das Internet gespielt werden. Hier empfehlen wir Ihnen einen DSL-Anschluss mit einer Bandbreite von mindestens DSL 6000 oder höher.

DSL 6000

DSL 6000 bezeichnet einen DSL-Internetanschluss, bei dem Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 6096 kBit/s beim Download sowie bis zu 576 kBit/s beim Upload erreicht werden. Ein DSL 6000 Anschluss bietet ausreichende Leistung, wenn große Datenmengen in Form von multimedialen Inhalten heruntergeladen werden, wie z.B. Filme, TV-Programme, Internetradio, etc. Dieser Anschluss ist selbst für Videokonferenzen in Echtzeit geeignet und daher für den privaten Gebrauch uneingeschränkt empfehlenswert.

DSL Flatrate

Der Begriff DSL Flatrate steht in der Telekommunikationsbranche für einen Pauschalbetrag der monatlich an den Kommunikationsanbieter zu entrichten ist, um ohne zeitliches Limit das Internet nutzen zu können. Für einen Privatkunden bedeutet dies unbegrenztes Surfen 24h am Tag ohne eine Begrenzung der Datenmenge.

DSL Geschwindigkeit

DSL-Geschwindigkeiten werden in Kbit/s (Kilobit pro Sekunde) oder in MBit/s (Megabit pro Sekunde) gemessen und besagen, welche Datenmengen innerhalb einer Sekunde übertragen werden können. Im Folgenden wird eine Aufstellung der am Markt gebräuchlichen DSL-Geschwindigkeiten aufgeführt:

- DSL 1000: 1000 Kbit/s oder 1 Mbit/s
- DSL 2000: 2000 Kbit/s oder 2 Mbit/s
- DSL 4000: 4000 Kbit/s oder 4 Mbit/s
- DSL 6000: 6000 Kbit/s oder 6 Mbit/s
- DSL 16000: 16000 Kbit/s oder 16 Mbit/s

Neben diesen herkömmlichen Anschlüssen bieten einige Telekommunikationsanbieter höhere Bandbreiten an. T-Home bietet in einigen Regionen einen Anschluss mit 17 Mbit/s unter dem Namen DSL 16plus oder VDSL-Anschlüsse mit mehr als 25 Mbit/s und sogar bis zu 50 Mbit/s. 

Auch die Kabelanbieter wie Kabel BW, Kabel Deutschland und Unitymedia können mittlerweile mit höheren Bandbreiten trumpfen:
10 Mbit/s,
25 Mbit/s 
32 Mbit/s.

Im Gegensatz dazu werden im Upload heute noch relativ geringe Bandbreiten zwischen 192 und 1024 Kbit/s erreicht. Allerdings gibt es auch hier bereits Regionen in denen Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 5 Mbit/s realisiert werden können. Solch hohe Upload-Raten finden in der Regel nur im gewerblichen Umfeld Anwendung.

DSL-by-Call

Bei DSL-by-Call Tarifen handelt es sich um normale DSL-Tarife für die keine monatliche Grundgebühr an den DSL-Anbieter zu entrichten ist. Bezahlt wird der DSL-Tarif in der Regel nach dem Datenaufkommen oder nach der Nutzungszeit. Einige Anbieter bieten ihre DSL-by-Call Tarife mit einem monatlichen Freivolumen von 100 MB bis zu 1GB an. Bei einem Mehrvolumen fallen dann häufig hohe Kosten an. Dieser DSL-Tarif ist vor allem für Personen, die relativ selten im Internet surfen und dabei kein hohes Datenvolumen erzeugen.

HDSL

High Data Rate Digital Subscriber Line (HDSL) war die erste Technologie, die auf dem Einsatz einer Kupferdoppelader basierte. Eine Kupferdoppelader besteht aus zwei getrennten Adern, mit der eine Übertragung von analogen sowie digitalen Daten getrennt werden kann. Dieses System wurde in den USA entwickelt und wird nun auch in Europa eingesetzt. Der Nachteil an HDSL besteht in der geringen Reichweite, weshalb bei längeren Leitungen Repeater zum Einsatz kommen die wiederum viel Strom benötigen. Hier werden Übertragungsraten von bis zu 1544 Kbit/s (T1) oder bis zu 2048 Kbit/s (E1) realisiert.

Die Technik von HDSL war Grundlage für eine Reihe von Weiterentwicklungen. Hierzu zählen vor allem der sogenannte CAP (Carrier-less Amplitude and Phase Modulation) und die SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line) Technik.

HTML

HTML (Hypertext Markup Language) ist wahrscheinlich die bekannteste Auszeichnungssprache im Internet. Webseiten werden für gewöhnlich als HTML Dokumente erstellt und stellen somit die Grundlage des World Wide Web dar. Die HTML Dokumente können dann von Webbrowsern dargestellt werden. Eines der bekanntesten Elemente von HTML dürfte der Hyperlink sein, mit dem von einem HTML Dokument auf ein anderes verwiesen werden kann.
Zudem sieht HTML auch so genannte Meta Informationen vor, die in den vom Browser angezeigten Dokumenten in der Regel nicht sichtbar sind und Informationen für z.B. Suchmaschinen und Web Crawler über die Seiten und den Autor sowie Erstellungsdatum enthalten können (es aber nicht müssen). Weiterentwickelt wird die Auszeichnungssprache vom World Wide Web Consortium (W3C).

Hyperlink

Eines der charakteristischsten Merkmale des Internet dürfte der Hyperlink sein. Viele kennen den Hyperlink wahrscheinlich sogar nur unter seiner Kurzbezeichnung Link. Was auf Deutsch nichts anderes als „Verknüpfung, Verbindung, Verweis“ bedeutet. Im Amtsdeutsch werden die Hyperlinks als elektronischer Verweis bezeichnet.
Der Hyperlink dient im heutigen Internet dazu, HTML Seiten durch einen elektronischen Verweis miteinander zu verbinden. Vom Konzept her ist der Hyperlink also mit einem Querverweis oder einer Fußnote vergleichbar. Der Hyperlink kann dabei sowohl als seiteninterner Verweis oder als Verweis auf eine weitere Seite auf der selben Domain (Webpräsenz), aber auch als Verweis auf externe Webseite verwendet werden. In diesem Zusammenhang wird auch von internen Hyperlinks und externen Hyperlinks gesprochen.

IEEE

Das häufig nur als „i tripple e“ ausgesprochene IEEE steht für das Institute of Electrical and Electronics Engineers. Das IEEE ist ein Berufsverband von Ingenieuren aus dem Fachgebiet der Elektrotechnik und Informatik. Der Sitz des Verbandes ist in New York City. Der Verband veranstaltet Fachtagungen und ist zugleich Herausgeber diverser Fachzeitschriften. Die darin veröffentlichten oder gehaltenen wissenschaftlichen Beiträge werden dabei häufig einer besonderen Güte unterstellt.

Darüber hinaus bildet der IEEE Verband Gremien zur Standardisierung von Hard- und Software sowie von Techniken. Bekannte Standards des IEEE im Bereich der WLAN Netzwerktechnik sind beispielsweise IEEE 802.11, IEEE 802.11a, IEEE 802.1b und IEEE 802.11g.

IEEE 802.11

IEEE 802.11 ist eine vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) herausgegebene Normen-Familie für die Kommunikation in Funknetzwerken. Weitere geläufige Bezeichnungen für IEEE 802.11 sind auch WLAN, Wireless LAN oder WiFi. Erweiterungen der IEEE-Norm 802.11 sind beispielsweise IEEE 802.11a, IEEE 802.1b und IEEE 802.11g. 
Insgesamt umfasst die IEEE 802.11 Familie zur Zeit 11 Normen. Mit der Norm IEEE 802.11 wurde die erste Norm der Familie 1997 vom Institute of Electrical and Electronics Engineers verabschiedet.
Zur Datenübertragung werden von vielen Standards der IEEE Familie das in vielen Staaten lizenzfreie ISM-Band bei 2,4 Ghz verwendet. Wobei die Kommunikation zwischen zwei Teilnehmern direkt als im Ad-hoc Modus oder in Verbindung mit einem Access Point im Infrastruktur Modus erfolgen kann.

IEEE 802.11a

IEEE 802.11a ist ein heute nur gering verbreiteter WLAN Standard, der 1999 vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) verabschiedet wurde. Bei dem IEEE 802.11a handelt es sich um eine Erweiterung der IEEE 802.11 Familie. Im Gegensatz zu vielen der IEEE 802.11 Normen nutzt die Erweiterung IEEE 802.11a das 5 GHZ Band und nicht das 2,4 GHZ Band und erlaubt so Übertragungsraten von bis zu 54 Mbit/s.

IEEE 802.11b

Die Erweiterung IEEE 802.11b der IEEE 802.11 Familie erfolgte genauso wie die IEEE 802.11a Norm im Jahre 1999. Die Spezifikation nutzt dabei genauso wie viele andere WLAN Standards das 2,4 Ghz Band und erlaubt Übertragungsraten von bis zu 11 Mbit pro Sekunde. Die IEEE 802.11b Norm ist dabei auch heute noch relativ weit verbreitet, auch wenn mit dem IEEE 802.11g Standard eine deutlich schnellere WLAN Variante zur Verfügung steht.

IEEE 802.11g

Im Jahre 2003 erweitere das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) die IEEE 802.11 Familie um die Norm 802.11g. Die IEEE 802.11g Norm verwendet genauso wie die ursprüngliche IEEE 802.11 und die IEEE 802.11b Norm das 2,4 GHZ Frequenzband. Dabei erlaubt die IEEE 802.11g Norm Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 54 Mbit pro Sekunde auf dem in vielen Ländern lizenzfreien Frequenzband mit 2,4 Ghz.

Internet-Provider

Ein Internet-Provider (deutsch: Internetdienstanbieter oder Internetdienstleister) ist ein Anbieter, der Internetanschlüsse für Endkunden bereitstellt. Zu den Leistungen eines Internet-Providers zählt unter anderem das Bereitstellen einer Verbindung mit dem Internet. Früher wurden überwiegend analoge Internetanschlüsse vertrieben. Im Gegensatz dazu werden heute vor allem schnelle DSL-Verbindungen in Form von Breitbandanschlüssen an Endkunden vermittelt. Ein Internet-Provider muss dabei nicht selbst über ein eigenes Netz verfügen, sondern kann als Reseller auf das bestehende Netz eines anderen DSL-Anbieters zurück greifen. Zum Umfang des Vertrages mit einem Internet-Provider gehört neben der Bereitstellung eines Zugangs zum Internet auch ein Tarif nach dem diese Leistung von dem DSL-Anbieter abgerechnet wird.

IP Adresse

IP Adressen sind durch Punkte getrennte Zahlenkolonnen, bzw. technisch gesehen eine Binärzahl mit 32 Stellen. Verwendet werden diese in Computernetzen, die das Internetprotokoll (IP) nutzen. Dabei dienen die IP Adressen dazu, den Empfänger und Absender von Datenpaketen in dem Netzwerke zu identifizieren. Anhand der IP Adresse werden dabei die Daten durch das Computernetzwerk bis hin zum Zielrechner transportiert.

Dabei kann eine IP Adresse einen einzelnen Empfänger oder manchmal auch eine Empfängergruppe kennzeichnen. Zudem können auch einem Rechner mehrere IP Adressen zugeordnet werden, so dass trotz unterschiedlicher IP Adressen ein und derselbe Rechner die Datenpakete erhält. Häufig sind die IP Adressen in den Computernetzwerken nicht statisch sondern dynamisch und werden immer nur vorübergehend z.B. durch einen DHCP Server vergeben.

ISDN

ISDN ist die Abkürzung für Integrated Services Digital Network, einem internationalen Standard für digitale Telekommunikationsnetze. Dabei unterstützt der Standard die Übertragung von Daten und Sprache durch die Dienste wie Telex (Fernschreiben), Teletex und Telefonie. Dabei wird von ISDN auch die leitungsvermittelte Datenübertragung Datex-L und die paketvermittelte Datenübertragung Datex-P unterstützt. 
Zudem ermöglichte ISDN zusammen mit der Digitaltechnik im Rahmen der Ablösung der bis dahin weit verbreiteten analogen Vermittlungsstellen die Option zwei Gespräche bzw. Verbindungen gleichzeitig über eine Leitung zu realisieren. 
In der Regel sind ISDN Anschlüsse in Deutschland in zwei unterschiedlichen Varianten verfügbar, eine als ISDN Basisanschluss bezeichnete Variante mit einer so genannten Uk0 Schnittstelle und eine primär von Unternehmen eingesetzte ISDN Variante mit bis zu 30 Nutzkanälen, die als Primärmultiplexanschluss oder Anlagenanschluss bekannt ist. 

Komplettpaket

Der Begriff Komplettpaket wurde von den Telekommunikationsanbietern etabliert und besteht normalerweise aus einem Telefonanschluss, DSL-Anschluss sowie Flatrates für unbegrenztes Telefonieren und/oder Surfen. Für ein Komplettpaket ist daher ein monatlicher Grundbetrag an den Anbieter zu entrichten, der abhängig von zusätzlichen Telefonaten z.B. für Sonderrufnummern, Gewinnspiele, etc. ist. Die monatliche Rechnung wird dabei direkt von einem Anbieter wie Alice, Arcor, Versatel, Vodafone,… geschickt.

Handelt es sich um einen Anbieter, dessen Angebote auf einem bestehenden T-Com Anschluss basieren, so wird die Rechnung ebenfalls an den Anbieter überwiesen. Die Zahlungen für den bestehenden T-Com Anschluss gehen in der Regel weiterhin separat an die T-Com.

Als letzte Variante gibt es Komplettpakete, die keinen Telefonanschluss benötigen, da diese VoIP (Voice over IP) benutzen. Besonders gefördert wird diese Art von Komplettpakt von Anbietern wie z.B. 1 & 1, Tele2, Freenet, Strato sowie o2.

LAN

Ein LAN (Local Area Network) ist auf eine bestimmte Reichweite wie z.B. Firmen- oder Campusgelände beschränkt und hat eine Ausdehnung von ca. 500 m. In einem LAN können mehrere Rechner miteinander verbunden werden, allerdings ohne dabei weite Distanzen zurück zu legen.

MAN

Ein MAN (Metropolitan Area Network) ist ein sogenanntes Stadtnetz mit regionaler Ausdehnung von ca. 100 km. Dieses Kommunikationsnetz in meistens ringförmig angeordnet und bildet damit ein breitbandiges Stadtnetz für Bürozentren in Städten.

Netzwerk

Von einem Netzwerk wird gesprochen, wenn mehrere Systeme wie z.B. Computer und Laptop, aber auch Drucker und weitere elektronische Systeme durch ein Netz zum Zweck des Datenaustausches und der Kommunikation untereinander zusammengeschlossen werden. Das Netzwerk kann dabei über verschiedene Technologien realisiert werden und auch aus Teilnetzen mit unterschiedlichen Netzwerktechnologien bestehen, die über so genannte Bridges miteinander verbunden werden. Ein Beispiel hierfür wäre ein WLAN DSL Modem, das einen oder mehrere Rechner in einem WLAN mit dem Internet verbindet. Damit ein Gerät in ein Netzwerk integriert werden kann, muss es über eine entsprechende Schnittstelle verfügen. Bei einem Computer oder Laptop wäre dies z.B. eine Netzwerkkarte bei einem kabelgebundenen Netzwerk oder ein WLAN Adapter, wenn die Integration des Gerätes in WLAN erfolgen soll. Die eigentliche Kommunikation der Geräte erfolgt dann über Netzwerkprotokolle, heute ist dies häufig das TCP / IP.

Netzwerkkarte

Eine Netzwerkkarte ist ein elektronisches Bauteil, das über verschiedene Schnittstellen beispielsweise an einen Computer oder Laptop (Notebook) angeschlossen oder eingebaut werden kann und selbst eine Schnittstelle zu einem Netzwerk bereitstellt. Gelegentlich ist auch die Bezeichnung Netzwerkadapter oder NIC, die Abkürzung für die englische Bezeichnung Network Interface Card, zu finden. Dabei gibt es eine Vielzahl von Kartentypen, die geläufigsten dürften heute die Ethernet Karten (10Base-T, 100Base-T und 1000Base-T) und der WLAN Adapter sein. 
Verwendung finden Netzwerkkarten auch häufig dann, wenn zwar kein Netzwerk im allgemein gültigen Verständnis vorhanden ist, aber ein einzelner Rechner per DSL mit dem Internet verbunden werden soll. Denn bei DSL Modems wird der Computer häufig über eine Netzwerkkarte oder einen WLAN Adapter mit dem Modem verbunden. Gelegentlich erfolgt dies aber auch über die USB Schnittstelle.

SDSL

Die Abkürzung SDSL steht für Symmetric Digital Subscriber Line und bezeichnet eine DSL-Anschlusstechnik bei der die Daten sowohl im Downstream als auch im Upstream mit gleichen (symmetrischen) Geschwindigkeiten übertragen werden. SDSL basiert dabei ebenfalls wie ADSL und VDSL auf einem Telefonnetz über eine herkömmliche Telefonleitung.

Der wesentliche Unterschied von SDSL besteht wie bereits genannt in der symmetrischen Datenübertragung. Da Privatanwender in der Regel keine großen Datenmengen ins Netz stellen (Upload) ist hier ADSL vollkommen ausreichend. SDSL findet daher vorwiegend Verwendung im gewerblichen Umfeld, die eine hohe Anforderung an die Datenverbindung sowohl im Download wie auch im Upload stellen. Ein weiterer Unterschied zwischen SDSL und ADSL ist die deutlich höhere Reichweite von bis zu 8 km.

TCP / IP

TCP / IP ist die Abkürzung für Transmission Control Protocol / Internet Protocol. Dabei handelt es sich um eine Familie von Netzwerkprotokollen, die aufgrund der Bedeutung für das heutige Internet zusätzlich die Bezeichnung als Internetprotokollfamilie erhalten hat. Kerngruppe der TCP / IP Protokollfamilie bilden dabei TCP und IP zusammen mit dem Transportprotokoll UDP (User Datagram Protocol). Darüber hinaus gibt es mit DHCP, ARP, HTTP und FTP Hilfs- und Anwendungsprotokolle sowie auf TCP / IP aufbauende Protokolle.
Eine Identifizierung von Rechnern eines TCP / IP Netzwerkes erfolgt auf Basis von IP-Adressen. Wobei ein Netzwerkteilnehmer, also ein Gerät mit IP-Adresse, allgemein hin als Host bezeichnet wird.

Telefon Flatrate

Der Begriff Telefon Flatrate steht in der Telekommunikationsbranche für einen Pauschalbetrag der monatlich an den Kommunikationsanbieter für unbegrenzte Telefonate in das deutsche Festnetz zu entrichten ist. Ausgenommen hiervon sind Sonderrufnummern wie z.B. die Auskunft, Gewinnspiele, Hotlines, etc. Zusätzlich bieten einige Anbieter sogenannte Auslands-Festnetz-Flatrates an, die optional zum bestehenden Tarif gebucht werden können. Ebenso verhält es sich mit Mobilfunk-Flatrates die optional gegen eine entsprechende Gebühr gebucht werden können.

Triple Play

Triple Play ist ein von der Marketing Community etablierte Begriff, der seit dem Jahr 2005 für drei Dienste steht:

- Fernsehen über Video-on-Demand
- Telefonie vorwiegend über Voice-over-IP
- DSL-Internet

Diese Leistungen sollen über eine einzige Leitung bezogen werden, daher modernisieren die Kabelanbieter bereits seit Jahren ihre Netz um die Verfügbarkeit in Deutschland zu erhöhen. Der Vorteil von Triple Play besteht darin, dass nur noch ein Anbieter beauftragt werden muss um alle Leistungen zu beziehen. Dies ermöglicht eine bessere Kostenkontrolle!

Upstream

Upstream, Upload oder Uplink bezeichnt im Bereich Internet und DSL den Vorgang des Sendens von Daten - also z.B. das Hochladen von Fotos, Bildern oder Videos, aber auch das Senden von E-Mails. Gemessen wird der Upstream dabei für gewöhnlich in Mbit pro Sekunde oder oder kbit pro Sekunde. Dabei sollte der Upstream nicht mit dem Downstream verwechselt werden, der bei den in Deutschland gängigen DSL Anschlüssen häufig deutlich geringer ist als der Downstream. Dies liegt daran, dass es sich vielfach um Anschlüsse mit asynchronem Up- und Downstream handelt.

VDSL

Die englische Abkürzung VDSL steht für Very High Speed Digital Subscriber Line, (früher daher mit VHDSL abgekürzt) beinhaltet eine Anschlusstechnik die sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglicht. VDSL funktioniert ebenfalls wie ADSL über eine herkömmliche Telefonleitung liefert im Gegensatz zu ADSL aber deutlich höhere Übertragungsraten. Der wesentliche Unterschied von VDSL besteht darin, dass hier Datenübertragungen von bis zu 200 MBit/s erreicht werden können.

Diese Technik ermöglicht beispielsweise den problemlosen Ablauf von Video-on-Demand. VDSL ermöglich dabei aufgrund der hohen Datenübertragungsraten, ohne Zeitverzögerung einen Film in hoher Qualität zu betrachten. Daher bietet T-Home in einigen Großstädten VSDL im Rahmen des Entertain Comfort sowie Entertain Comfort Plus gegen einen monatlichen Aufschlag an.

Vertragslaufzeit

Viele DSL-Anbieter formulieren in Ihren AGBs eine Mindestvertragsdauer – innerhalb dieser Vertragslaufzeit ist der Kunde an den Vertrag mit dem Anbieter gebunden und kann nur Ausnahmefällen von dem Vertrag zurücktreten. In der Regel beträgt diese Vertragslaufzeit 24 Monate. Die Kündigungsfristen für die Verträge betragen zwischen 30 Tagen und 3 Monaten und verlängern sich automatisch um bis zu 12 Monate falls nicht innerhalb der vorgegebenen Frist gekündigt wird.

Einige DSL-Anbieter wie Tele2, Kabel Deutschland und Unitymedia haben lediglich eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten. Bei Congstar und Alice können die Verträge jeweils zum Monatsende gekündigt werden. Der Vertrag wird dann bei Congstar innerhalb von 2 Wochen und bei Alice innerhalb von 4 Wochen beendet.

Volumentarif

Der Begriff Volumentarif beinhaltet eine Beschränkung der Daten für den Download sowie Upload. Wird die im Vertrag geregelte Datenmenge überschritten, fallen zusätzlich Kosten an die der DSL-Anbieter separat in Rechnung stellt. Das Risiko bei einem Volumentarif besteht darin einen Überblick über die bereits verbrauchte Datenmenge zu bewahren. Daten werden z.B. beim Laden von Webseiten, Hören von Musik, Telefonieren über das Internet,… gesendet und somit auf Ihr monatliches Volumen angerechnet. Ein über skype geführtes Telefonat mit der Dauer von 1h verbraucht ca. 30 MB.

WAN

Ein WAN (Wide Area Network) verfügt theoretisch über eine unbegrenzte Ausdehnungsmöglichkeit, d.h. eine weltweite Ausdehnung. Ein klassischer Vertreter für ein WAN ist das Internet. Die Anzahl der an ein WAN angeschlossenen Rechner ist daher ebenfalls nicht begrenzt. WANs werden dazu benutzt, um unterschiedliche LANs bzw. Rechner miteinander zu verbinden.

WEP

Bei Wired Equivalent Privacy oder kurz WEP handelt es sich um einen veralteten und ehemaligen Verschlüsselungsalgorithmus für die kabellose Funkübertragungstechnik WLAN. Der Standard sollte den Zugang, die Vertraulichkeit und die Integrität der Daten und der WLAN Verbindung sichern. Das Verfahren wird jedoch aufgrund mehrerer Schwachstellen als unsicher eingestuft und auch IT-Experten raten von der Verwendung von WEP ab. Als Alternative wird dabei auf die von modernen WLAN Adaptern unterstützte WPA2 Verschlüsselung verwiesen.

Wireless Access Point

Ein Wireless Access Point ist eine elektronische Komponente, die als Schnittstelle für Notebooks, Drucker, Handys etc. innerhalb eines Netzwerks fungiert. Diese mobilen Endgeräte haben intern einen Funkadapter (Wireless Adapter) integriert, mit dem eine Verbindung zum Wireless Access Point hergestellt werden kann. Der Wireless Access Point andererseits ist in der Regel über ein Kabel mit einem Datennetz verbinden das in der Regel über ein Telefonnetz, Kabelnetz, usw. bereit gestellt wird.

WLAN

Ein WLAN (Wireless Local Area Network) ist ein lokales drahtloses Netzwerk. Diese Technologie basiert auf einem Funknetz und hat daher nur eine begrenzte Ausdehnung von 50 bis 100m innerhalb von Gebäuden sowie ca. 300m außerhalb von Gebäuden. Verschieden mobile Endgeräte können innerhalb des Reichweitenbereiches in einem WLAN miteinander kommunizieren.

Allgemein kann ein WLAN zur Kategorie der Netze wie LAN, MAN und WAN einordnen. Gerade im Hinblick der Ausdehnung unterschieden sich Netze untereinander und können daher folgenden Klassifizierungsmerkmalen zugeordnet werden:
- Ausdehnung
- Zugangsmöglichkeit (privat = Firmen-LAN oder öffentlich = Internet)
- Verfahren der Paketzustellung (Diffusionsnetze oder Store-and-Forward-Netze
- Verwendete Technologie

In den Netzen werden heute unterschiedliche Technologien zur Realisierung genutzt. Im LAN kommt überwiegend Ethernet, Fast Ethernet, Gigabit-Ethernet oder Token-Ring zum Einsatz. Hingegen in einem MAN wird ATM eingesetzt. In einem WAN kommt ADSL, SDSL, ISDN, und ATM zum tragen.

Da beim WLAN theoretisch jedes mobile Endgerät mit entsprechender Hardware auf das WLAN zugreifen kann, sollte immer eine Verschlüsselung (WPA) vorgenommen werden.

WLAN Adapter

Der WLAN Adapter bezeichnet typischerweise die Netzwerkkarte für das WLAN, es ist damit also Hardware für einen Computer oder Laptop gemeint. Der auch als Wireless Adapter oder seltener als Funkadapter bezeichnete WLAN Adapter ist dabei für verschiedene Schnittstellen am Markt verfügbar. Diese könnten z.B. WLAN Adapter für PCI, USB, PCMCIA oder PC Card sein. Der WLAN Adapter übernimmt dabei die Aufgabe, den Computer oder Laptop / Notebook mit einer WLAN Basisstation (z.B. Access Point) oder einem anderen WLAN Adapter zu verbinden. Die heute gängigen WLAN Adapter genügen in der Regel einem oder mehreren der WLAN Standards des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE). Häufig wird zumindest einer, jedoch bei aktueller hochwertiger Hardware auch mehrere der IEEE Normen IEEE 802.11, IEEE 802.11a, IEEE 802.1b oder IEEE 802.11g unterstützt.

WLAN Standard

Mit dem Begriff WLAN Standard sind in der Regel festgelegte Standards für die kabellose Funkübertragung gemeint. Für gewöhnlich dient der Begriff WLAN Standard dann für einen oder mehrere der Normen der IEEE 802.11 Familie. Diesbezüglich wird gelegentlich auch der Begriff WiFi oder Wireless LAN Standard benutzt.

Zeittarif

Der Begriff Zeittarif beschreibt in der Telekommunikationsbranche eine Abrechnung, die sich in ihrer Höhe nach der Verbindungsdauer des DSL-Anschlusses richtet. In der Praxis bedeutet dies, dass die Nutzung des DSL-Anschlusses zeitlich begrenzt ist. Alle Minuten die über diese Begrenzung hinaus gehen, werden gesondert von dem DSL-Anbieter in Rechnung gestellt. In der Regel besteht dabei aber kein Download-Limit – d.h. es können unbegrenzt Daten heruntergeladen werden.

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